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SASCHA "Sepp(erl)"

(Ali-San vom Tschomolhari)

 

 

* 06.08.1983

+ 12.10.1995

 

 

(Bild von Sascha)

 

 

Wie auf der letzten Seite bereits beschrieben, bin ich durch Zufall auf die wundervolle Rasse des Shi(h)-Tzu und somit zu meinem Sascha (Sepp/erl) gekommen.

 

Ich konnte diesem Anblick nicht wiederstehen.

 

(Bild von Sascha als Welpe)

 

Sascha hat uns überall hin mit begleitet, ob zum Wandern oder beim Einkehren ins Wirtshaus usw. usw. ...

 

Es gab auch keine Komplikationen im Garten der Schwiegereltern mit deren Schäferhund.

 

Er liebte das Autofahren und sprang sofort nach dem Einsteigen auf die Hutablage (ich weiß es ist bei einem starken Bremsmanöver sehr gefährlich und für den Hund evtl. tödlich - aber er liebte es und Gott sei Dank ist nichts passiert).

Dort lag und schlief er dann auch einige Stunden wenn es sein musste und wir z.B. auf der Autobahn unterwegs waren.

Aber wehe wir mussten langsamer fahren oder an einer Ampel anhalten, dann war er sofort wach und musste sich alles ansehen.

 

Mein Mann baute sogar ein eigenes Bettchen für Sascha.

Mit Bettwäsche und allem Drum und Dran.

 

(Bild von Saschas Bettchen)

 

Wir bauten ihm auch eine Brücke damit er von der Couch aus auf das Fensterbrett springen konnte.

Da lag er dann auch oft und schaute zum Fenster raus oder schlief einfach.

 

Leider musste Sascha einige Operationen über sich ergehen lassen.

 

Zuerst stellte der Tierarzt als Sascha ca. 1/2 Jahr war, einen Nabelbruch fest, der operiert werden sollte.

Nach der Operation sollte sich Sascha nicht anstrengen - aber was macht der kleine Kerl - mit Verband um den Bauch hüpft er auf die Couch - was er vorher noch nie gemacht hatte (er ließ sich immer hoch heben).

Am 14.09.1984 mussten Sascha 3 Zähne gezogen werden, da die Milchzähne nicht ausfallen wollten und sonst evtl. die nachfolgenden Zähne schief  herauszuwachsen drohten.

Am 12.10.1984 stellte der Tierarzt eine Analdrüsenentzündung fest, die behandelt wurde.

Am 08.02.1985 mussten die Analdrüsen bereits wieder entleert werden. 28.02.1986 - 21.08.1987

Am 20.10.1987 mussten die Analdrüsen heraus operiert werden, da die Abstände der Entzündungen immer kleiner wurden und die Analdrüsen bereits ca. dreimal so groß waren, wie es für einen Hund seiner Rasse üblich ist.

Am 01.11.1987 spielte ich zu Hause mit Sascha, als Sascha auf einmal laut aufschrie. Ich sah sofort nach was passiert ist und tastete ihn vorsichtig ab. Dabei fand ich heraus, dass die Kralle (Daumen) gebrochen war.

Am 02.11.1987 war ich deswegen beim Tierarzt, der dann die Kralle abgeschnitten hat.

 

Dann ging meine Mutter als er "Sascha" 9 Jahre alt war (1989) mit ihm spazieren, als ein Schäferhund von der gegenüberliegenden Straßenseite auf ihn zustürmte und ihn sofort packte. Gott sei Dank hat meine Mutter noch schnell den Hund zu sich gezogen so dass der Schäferhund meinen Shi(h)-Tzu "nur" im Bauchbereich zubeißen konnte. Der Schäferhund hätte ihn sonst am Hals erwischt und ich bin sicher, dass er dann sofort tot gewesen wäre. Sie kam danach sofort zu mir - erst konnte ich nichts erkennen, doch dann sah ich die Bisswunden. Ich versuchte natürlich sofort meinen Veterinär anzurufen, doch der war gerade in dieser Woche in Urlaub - also musste ich einen anderen Tierarzt finden. Den hatte ich auch gleich - bei uns gibt es ja Gott sei Dank mehrere Tierärzte - und wir sind sofort hingefahren. Sascha wurde immer schwächer. Beim Tierarzt angekommen untersuchte er ihn auch gleich. Aber er sagte, dass er ihn nicht operieren könnte da er einen zu großen Schock erlitten hätte und eine Narkose eine zu große Gefahr für sein Leben wäre.

Er wollte ihn erst stabilisieren und dann am nächsten Tag operieren. Das tat er dann auch. Er hat 4 Stunden an dem kleinen Kerlchen operiert. Es war alles mögliche verletzt. Die Operation verlief so weit gut und wir konnten den kleinen Kerl nach 2-3 Wochen wieder nach Hause holen.

 

Am 26.06.1990 stellte der Tierarzt einen Tumor bei Sascha fest, der wahrscheinlich noch von dem Schäferhundbiss herrührte und dann gleich am 28.06.1990 heraus operiert wurde.

Am 22.04.1991 musste Sascha erneut operiert werden, da der Tierarzt einen Nabelbruch feststellte, der evtl. auch noch auf den Schäferhundbiss und die Operationen zurückführte.

Am 27.03.1992 hatte Sascha eine Ohrenentzündung.

Am 18.04.1992 hatte Sascha eine Verstauchung des rechten Fußes.

Ab 1992 ging es Sascha immer ab ca. Oktober wenn das schlechte Wetter los ging schlechter.

Ich lag oft Tage lang wach und habe ihn mit Decken zugedeckt, da er immer gefroren hat.

Am 05.01.1993 bekam Sascha bereits 2 Infusionen wegen seines Nierenleidens.

Vom 02.01. bis 12.01.1994 bekam Sascha jeden Tag jeweils zwei Infusionen.

Am 25., 26. und 27.02.1995 wurde bei Sascha ein Abszess behandelt und bekam wieder jeweils 2 Infusionen.

Am 06.03.1995 wurde bei Sascha eine Urämie festgestellt, die bis 17.03.1995 behandelt und mit einer speziellen Diät unterstützt wurde.

Am 31.03.1995 wurde wieder eine Blutentnahme durchgeführt.

Am 02.05. und am 23.05.1995 wurden wieder Blutentnahmen durchgeführt.

Am 12. Oktober 1995 wollte er wieder einmal überhaupt nicht mehr gehen. Sein Zustand gefiel uns überhaupt nicht, also fuhren wir sofort zum Tierarzt und der hat versucht ihm Blut abzunehmen, was schon fast nicht mehr möglich war, als er es doch schaffte und es auswertete waren die Blutwerte so schlecht, dass er sagte, das es keinen Sinn mehr habe und es besser ist ihn zu erlösen.

 

 

IN MEMORIAN OF SASCHA

 

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